Basketballerinnen beim Finale in Berlin

Die Basketballerinnen der Wilhelm-Olbers-Schule brechen den Nimbus der ewig Letzten beim Finale in Berlin und belegen bei ihrer ersten Teilnahme den 15. Platz.

 

Als die vier Gruppen für unsere Basketballerinnen feststanden, war klar, es würde keine leichte Aufgabe werden. Denn bereits am ersten Tag würde unsere Mannschaft auf Teams treffen, die mit Spielerinnen aus Landes- oder sogar Bundeskader gespickt sein würden. Außerdem würden die anderen Mannschaften auch Spielerinnen einsetzen können, die ein bis drei Jahre älter als unsere Spielerinnen sein würden.

Im ersten Spiel am Mittwoch trafen unsere Spielerinnen auf Mannschaften aus Nord- rhein-Westfalen, Hamburg und Thüringen. Unsere Mannschaft zeigte in allen drei Spielen eine geschlos- sene Mannschaftsleistung und verbesserte sich von Spiel zu Spiel. Leider wurde die Leistung aus mehreren Gründen nicht belohnt. Zum einen wurden zu wenige Chancen genutzt und zum anderen waren die anderen Mannschaften, wie die spätere Sieger- mannschaft vom Schloss Hagerhof (NRW), unserer Mannschaft in spielerischer Hinsicht schlicht und einfach überlegen. Dennoch war die Moral der Mannschaft sehr hoch, und die Spielerinnen um ihren Kapitänin Nina Borchardt dachten gar nicht daran aufzugeben.

Am zweiten Tag lief es dann schon etwas runder. Unsere Mannschaft kam immer bes- ser in die Spiele, und so wur- den die Ergebnisse immer knapper. Dennoch gab es anfangs in der Offensive noch keine geschlossene Mann- schaftsleistung zu sehen. Als im vierten Spiel die Aufbau- spielerinnen und Flügelspie- lerinnen dominierten, taten sich die Center beim 22:44 im Spiel gegen Norderstedt (Schleswig-Holstein) schwer. Im fünften Spiel zeigten sich dann die Center deutlich verbessert, die Aufbau- und Flügelspielerinnen trafen dafür aber kaum noch beim 18:28 gegen die Mannschaft aus Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern). Erst im sechsten Spiel stimmte die Abstimmung im Team, die Mannschaft spielte eine bessere Defense, und in Folge dessen wurde nicht nur zum ersten Mal die erste Halbzeit gewonnen, sondern auch das letzte Spiel mit 18:14 gegen die Schule aus Brandenburg.

Insgesamt lieferten die Basketballerinnen eine sehr erfreuliche Leistung ab. Das Team steckte nie auf und zeigte Moral und Teamgeist. Das freute sowohl Trainer D. Weber als auch Sportfach- leiter A. Heitkamp, die sich sehr zufrieden mit dem ersten Auftritt der Basket- ballerinnen zeigten. Für die Zukunft wird es an der ge- samten Mannschaft liegen, die hier gesammelten Erfahrungen in die richtigen Bahnen zu lenken, um dann noch erfolgreicher Basketball zu spielen.

Für unsere Mannschaft auf Korbjagd gingen:

Nina Borchardt (C), Alina Kunert, Ingrid Eisenbraun, Shalin Scholand, Maren Genath, Alicia Israel, Melina Selbrede, Marieke Hoehne, Eileen Buller.