Schulvermeider

 

Schulvermeidung beginnt nicht erst mit dem Schwänzen. Häufig ist schon vorher ein Desinteresse am Unterricht, oder an Schule zu erkennen. Schüler/innen sind körperlich anwesend, geistig aber woanders. Sie haben vielleicht häufiger als üblich ihr Arbeitsmaterial oder ihre Hausaufgaben vergessen oder ähnliche Dinge. Es ist wichtig, das Augenmerk schon früh auf mögliches Vermeidungsverhalten zu richten und nicht nur die Fehlzeiten aufzulisten. Daher gibt es an unserer Schule einen Sozialpädagogen der sich mit diesem Thema befasst.

Herr Heße setzt sich mit Betroffenen zusammen. Es wird gemeinsam mit allen Beteiligten überlegt, was ursächlich für die Schulmüdigkeit oder das Vermeidungsverhalten ist und wie eine Lösung oder der erste Schritt dahin aussehen kann. In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Schülerbezogene Beratung beim LiS, wird im Falle von Schulvermeidung nach Lösungen gesucht. Ein weiterer Schritt kann der Arbeitkreis SCHUPS (Schulvermeidungsprävention) sein. Hier sitzen Fachleute wie Schulleitung, Klassenlehrer, Sozialpädagogen, Mitarbeiter des Landesinstituts für Schule, Vertreter von Schulprojekten, Kontaktpolizei, Suchtberatung, etc. zusammen und suchen nach neuen Möglichkeiten für jeden Einzelfall.