Zu Gast in der Schule: FAIRER HANDEL

 

Fast hundert interessierte Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-7 lauschten erstaunt einer Sprache, die sie noch nie gehört hatten und so schnell auch nicht wieder hören werden. Arlindo Velásquez, Geschäftsführer von EL PUENTE, einer Organisation des partnerschaftlichen Handels verabschiedete sich auf Mam, einem uralten Maya-Dialekt, der nur noch von wenigen Menschen in Guatemala gesprochen wird. Zuvor jedoch lernten sie eine Menge über den 'fairen Handel' von vorwiegend kunsthandwerklichen Produkten, die in Guatemala hergestellt und in Europa verkauft werden. Ob bunte Stofftaschen oder witzige Hacky Sacks (Kleinfußbälle)- alles wird ohne die teuren Zwischenhändler, die in Guatemala übrigens verächtlich Coyoten genannt werden- in Weltläden, kirchlichen Gruppen und speziellen Supermärkten verkauft. Der Erlös gelangt über EL PUENTE direkt an die Erzeuger, in den meisten Fällen Frauen indigener Herkunft.
EL PUENTE versteht sich als Mittler zwischen Hersteller und Konsument und unterstützt Hilfsprojekte im eigenen Land.
Arlindo Velásquez war auf Einladung unserer Lehrerin Monika Nöthen aus dem Fachbereich Wirtschaft, Arbeit, Technik in der Schule und erklärte auf Spanisch (mit Übersetzung...) die Zusammenhänge des 'fairen Welthandels'.        E.B.